| foto by frank engels - schützenfest düsseldorf flehe |
Es wurde vor einigen Tagen ein Bericht bei Stern,de veröffentlicht. Autorin war Frau Anja Lösel. Zum Bericht geht es hier...
Britta Damm, Schützenchefin aus Düsseldorf Niederkassel, schrieb dazu:
"Ach Frau Lösel, Sie haben so recht recht: Wieso sollte etwas geschützt werden, was sich flächendeckend für das Allgemeinwohl einsetzt? Etwas, was unsere Kinder von der Straße holt und dafür sorgt, dass sie früh lernen, was es heißt für einander da zu sein. Und dass eine ("Phantasie"-) Uniform auch dafür sorgen kann, dass eines keine Standesunterschiede gibt. Und dann auch noch etwas, was sich für Senioren, benachteiligte Kinder, Pflege des Stadtteils etc. einsetzt. Etwas, was dem Stadtteil, und zwar allen Stadtteilen zumindest in Düsseldorf, wunderbare Familienfeste organisiert, wo Schützen und Nichtschützen einfach ins Gespräch kommen und ja – sie feiern auch miteinander!
Und erst die ("karnevalesken") Umzüge, wo viele Menschen (Schützen!) - in Düsseldorf sind es knapp 16.000 - sich stolz als Einheit zeigen. Die glücklich und verbunden in und mit ihrem Stadtteil sind. Die Kinder, Senioren, Frauen, Rechtsanwälte, Arbeiter etc. in ihren Reihen haben.
Und auch Reiten und Schießen, das muss man nämlich für die „Kuriositäten“ des Ringstechens und des Vogel- u/o Scheibenschießen können, ist sicher keines Schutzes Wert.
Ach ja: fast flächendeckend sorgen Schützenvereine dafür, dass St. Martinsumzüge stattfinden.
Und ich könnte hier so viel weiter schreiben. Leider finden wir Schützen häufig nur mit so einem „Schrott“ wie diesem, Eingang in „große Presse“.
Ich bin sehr wohl der Meinung, dass auf das Schützenwesen keineswegs verzichtet werden sollte, wie sie Frau Lösel in Ihrem letzten Satz des Artikels schreiben, auch wenn es sicherlich Dinge gibt, die man ändern und verbessern kann und m.E. auch sollte.
Britta Damm, Schützenchefin – ja auch das gibt es – aus Düsseldorf-Niederkassel"
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Und auch "Der Deutsche Sportbund" brachte kürzlich eine Meldung heraus:
Schützen? - Herausragende Leistung in Richtung Allgemeinwohl!
Jugendarbeit, Altenpflege, soziale Projekte. Eine Arbeitsleistung von rund 4,8 Mio. Stunden, welche in den Schützenvereinen jeden Monat erbracht wird. Wert- schöpfung 72 Millionen Euro pro Monat!
Daraus resultiert bundesweit eine monatliche Wertschöpfung von rund € 72 Mio. bzw. eine jährliche Wertschöpfung von rund € 864 Mio. durch ehrenamtliches Engagement in den Schützenvereinen.
(Es ist zu beachten, dass hier noch nicht diejenigen Leistungen der freiwilligen Helfer einberechnet sind, die sich bei gesonderten Arbeitseinsätzen unentgeltlich beteiligen - Vereinsfeste, Sportveranstaltungen, Renovierungen, Putzaktionen etc.).
Welcher Verband, welche Organisation außer den Schützen kann mit solch positiven Zahlen aufwarten? Warum redet da niemand drüber?
